Vertikutierer Test

Stand der Tabelle: 22. Juli 2017

PlatzProduktDetailsBewertungShop
1
TestsiegerBosch DIY Vertikutierer

Bosch DIY
„Jet-Collect“-System
Vertikutieren und Saatgut streuen gleichzeitig
Edelstahlmesser
50-l-Fangbox
Verarbeitung:4.8 Stars
Handhabung:4.7 Stars
Leistung:4.9 Stars
Preis:4.6 Stars
Amazon
2
WOLF-Garten Elektro-Vertikutierer

Wolf-Garten
Fangsack: 50 l
Arbeitsbreite: 37 cm
inkl. Moosrechen, Vertikutierer & Fangsack
Stufenlose Tiefeneinstellung
Gute Kabelführung
Verarbeitung:4.7 Stars
Handhabung:4.8 Stars
Leistung:4.8 Stars
Preis:4.5 Stars
Amazon
3
PreistippEinhell Elektro Vertikutierer

Einhell
2-Punkt-Sicherheitsschalter
Kabelzugentlastung
mit wechselbarer Walze
geeignet für Bodenflächen bis 400 m
Verarbeitung:4.7 Stars
Handhabung:4.6 Stars
Leistung:4.6 Stars
Preis:4.9 Stars
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Der Vertikutierer eignet sich bestens, um Moos zu entfernen und den Boden aufzulockern. Gartenbesitzer, die einen Vertikutierer kaufen möchten, sollten jedoch vorab einen Vertikutierer Test zu Rate ziehen, um den besten Vertikutierer für ihren Bedarf zu finden. Der Grund: Es gibt auf dem Markt eine Vielzahl von Geräten, die sich auch in der Bauart unterscheiden. So kommen Gartenbesitzer, die eine Rasenfläche von bis zu 600 Quadratmeter bearbeiten müssen, mit einem Elektro-Vertikutierer durchaus bestens klar. Für größere Flächen sollten sich die Gartenbesitzer aber besser für ein benzinbetriebenes Modell entscheiden, wie der Vertikutierer Vergleich zeigt. Der Grund: Diese erbringen laut Vertikutierer Test die doppelte bis Dreifache Leistung. Ein Handvertikutierer dagegen eignet sich lediglich für kleinere Gärten mit einer Fläche von bis zu 100 Quadratmetern. Deren Bedienung ist nämlich äußerst kraftaufwendig. Zu beachten ist allerdings, dass der Rasen vor dem Vertikutieren gemäht werden muss.

Das Vertikutieren führen vor allem Gartenbesitzer durch, die einen besonders dichten und grünen Rasen zu schätzen wissen. Denn durch Rasenfilz, Unkraut und Moos wird der Rasenfläche die Luft genommen. In dem Fall müssen also diese Störenfriede entfernt werden, damit sich der Rasen nicht in eine Wiese verwandelt. Das wird am besten mit einem Vertikutierer erreicht, weil dieser die Unkräuter entfernt und für eine ausreichende Belüftung sorgt. Weil diese Geräte von einer Vielzahl von Anbietern und Modellen gibt, lässt sich das optimale Gerät durch einen Vertikutierer Test ermitteln.

Das ist ein Vertikutierer

Die Geräte haben ihren Namen aus dem Englischen und setzt sich aus den Wörtern vertical und to cut, also vertikal und schneiden zusammen. Ein Vertikutierer ritzt also die Rasenfläche an, um Mulch und Moos zu entfernen. Zugleich wird die Rasenfläche dadurch belüftet. Gartenbesitzer, die einen Vertikutierer kaufen, sparen es sich also, diese Arbeit mit einer feinen Harke zu erledigen.

So arbeiten die Geräte:

Beim Einsatz eines Vertikutierers wird der Boden senkrecht mit rotierenden Messern aus Edelstahl angeschnitten. Anschließend wird das Vertikutiergut entweder in einem Fangkorb gesammelt oder nach hinten ausgeworfen. Modelle mit Fangkörben haben jedoch den Nachteil, dass deren Volumen in den meisten Fällen viel zu gering ist. Weil dieser ständig entleert werden muss, hat sich im Vertikutierer Test die Arbeitszeit also nicht merklich verringert, zudem besteht die Gefahr von Verstopfungen. Die bessere Alternative stellt es also dar, gleich komplett auf den Korb zu verzichten und stattdessen den Rasen hinterher zusammenzurechnen.

Das Verfahren des Vertikutierens wurde übrigens vom US-Amerikaner Thomas Mascaro 1955 entwickelt. Bereits neun Jahre vorher hatte er zudem das Verfahren des Aerifizierens entwickelt – hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Methode, um den Rasen zu belüften.

Diese Vor- und Nachteile haben die Geräte

Zu den Vorteilen gehört die Tatsache, dass sich mit einem Vertikutierer der Boden optimal auflockern und Unkräuter sowie Moos einfach entfernt werden können. Dadurch wird ein dichterer Bewuchs des Rasens erreicht. Allerdings handelt es sich beim Vertikutieren um eine äußerst zeitaufwändige Tätigkeit. Zudem können die Graswurzeln geschädigt werden, wenn unsachgemäß gearbeitet wird und es dauert einige Zeit, bis sich der Rasen wieder erholt hat.

Wie funktionieren die Geräte?

Grundsätzlich sind die verschiedenen Geräte sehr ähnlich aufgebaut: An der unteren Seite eines Gestells befindet sich eine Walze, an der mehrere Stahlmesser fixiert sind. Die Messer werden senkrecht in den Boden gestochen, sodass Pilze und Moos aus der Grünfläche entfernt werden. An der unteren Seite des Gestells befinden sich außerdem Räder, die das Rollen der Geräte ermöglichen. Zahlreiche Modelle sind mit einem Motor ausgestattet, der ein automatisches Bewegen der Walze ermöglicht.

Bei den einfachsten Modellen handelt es sich um die sogenannten Handvertikutierer. Bei diesen ist die Walze lediglich an zwei Rädern befestigt. Bedient werden diese Modelle über einen äußerst einfach gestalteten Teleskopstab. Diese Geräte haben jedoch den Nachteil, dass das Vertikutieren mit einem großen Aufwand erfolgt, weil hier ausschließlich Muskelkraft eingesetzt wird. Durch diese Modelle wird allerdings auch die Armmuskulatur gestärkt, wodurch sich die Besitzer den Gang ins Fitnessstudio ersparen können.

Wesentlich leichter fällt die Arbeit mit einem Elektro-Vertikutierer. Bei diesen Modellen wird die Walze nämlich durch einen Elektromotor angetrieben. Ausgestattet sind diese Vertikutierer mit einem 2-Punkt-Sicherheitsschalter, der ein versehentliches Ausschalten verhindert. Diese eignen sich bestens für kleine und mittelgroße Gärten bis zu einer Fläche von 600 Quadratmetern. Für größere Flächen ist die Leistung der Geräte allerdings zu gering. Einige Elektro-Vertikutierer sind mit einem Fangkorb ausgestattet, deren Volumen sich im Praxistest aber durchwegs als viel zu gering entpuppt hat. Wer sich für eines dieser Modelle entscheidet, kann den Fangkorb aber auch von Anfang an entnehmen und sich so einiges an Zeitaufwand ersparen.

Wesentlich schwerer als die elektronischen Modelle sind benzinbetriebene Vertikutierer. Das liegt daran, dass sie einen wesentlich stärkeren Motor besitzen, der eine Leistung von bis zu 3,5 PS erbringt. Sie werden mit normalem Benzin betrieben und eignen sich bestens für Gärten mit einer Fläche ab 600 Quadratmetern. Alternativ können die Vertikutierer auch mit Super-Bleifrei betrieben werden, was aber nicht zwingend notwendig ist. Auch diese Geräte sind häufig mit einem Fangkorb ausgestattet, der sich jedoch in der Praxis als absolut untauglich erwiesen hat. Der Vorteil dieser Geräte besteht darin, dass der Besitzer nicht umständlich mit einem Stromkabel hantieren muss.

Das ist wichtig für die Kaufentscheidung

Zunächst sollte sich der Gartenbesitzer überlegen, für welche Art von Vertikutierer er sich entscheiden soll. Dies hängt in erster Linie von der Größe des Gartens ab. Erst wenn diese Entscheidung gefallen ist, spielen technische Aspekte eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich gilt: Die Geräte arbeiten umso besser, je leistungsstärker sie sind. Allerdings sollten der Vertikutierer auch nicht allzu leistungsstark sein, weil in diesem Fall das empfindliche Wurzelreich des Bodens verletzt werden kann. Weil die Pflanzen äußerst empfindlich reagieren können, ist ein behutsamer Vorgang mit dem Gerät notwendig. Eine Leistung von 1.000 bis 1.300 Watt ist also durchaus ausreichend.

Ein wesentlicher Faktor ist die Arbeitsbreite des Gerätes. Diese variiert bei den Geräten üblicherweise zwischen 27 und 40 Zentimetern. Für eine Rasenfläche von bis zu 500 Quadratmetern reicht eine Arbeitsbreite von 30 Zentimetern völlig aus. Gartenbesitzer, die größere Flächen bearbeiten müssen, sollten eher zu einem Gerät mit einer Arbeitsbreite von rund 40 Zentimetern greifen.

Weil die Messer einen wesentlichen Faktor für die Arbeit des Gerätes darstellen, sollte auch die Zahl von Messer und Krallen in die Entscheidung mit einfließen. Durch diese wird nämlich der Boden richtig angeritzt, sodass sich Unkräuter und Moose effektiv entfernen lassen. Einige Geräte sind mit federnden Krallen ausgestattet, welche den Boden nicht einschneiden. Diese werden eigentlich nur verwendet, wenn der Rasen belüftet werden soll. Jedoch gibt es mittlerweile auch zahlreiche Kombigeräte, bei welchen lediglich die Walze gewechselt werden muss, sodass sich mit ihnen sowohl vertikutieren als auch der Rasen belüften lässt. Sofern lediglich der Belüfter eingesetzt wird, wird der Boden nicht beschädigt. Tiefsitzende Unkräuter bleiben in diesem Fall allerdings im Boden stecken. Abhängig ist die Zahl von Krallen und Messern unter anderem von der Arbeitsbreite. Hier sollten die Interessenten darauf achten, das zwischen den Stahlfedern kein allzu großer Abstand besteht, weil sich dadurch die effektive Arbeitszeit erheblich reduzieren lässt.

Ein Vertikutierer mit einer Arbeitsbreite von 30 Zentimetern sollte mindestens mit 16 Messern ausgestattet sein, um ein gutes Reinigungsergebnis zu erzielen. Im Test hat sich erwiesen, dass sich umso bessere Ergebnisse erzielen lassen, je größer die Zahl der Krallen ist.

Die Hersteller geben zudem die maximale Arbeitstiefe an. Dieser Wert ist ein Indiz dafür, wie tief die Geräte in den Boden eindringen können. Hier weisen die Geräte auch die größten Unterschiede auf. Einige Geräte schaffen sogar eine Tiefe von bis zu 12 Millimetern, dies empfiehlt sich jedoch im Alltag nicht. Besser ist eine Einstellung von rund drei Millimetern, weil diese für einen normalen Garten völlig ausreicht. Denn es gilt der Grundsatz, dass ein Vertikutierer möglichst vorsichtig und behutsam benutzt werden sollte, um den Rasen nicht nachhaltig zu schädigen.

Die Lautstärke der Geräte kann jedoch vernachlässigt werden. Die Geräte liegen hier nämlich durchwegs zwischen Werten von 92 und 107 Dezibel. Dabei sind benzinbetriebene Vertikutierer grundsätzlich etwas lauter als die elektronischen Geräte.

Testsieger
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