Balkenmäher Test

Stand der Tabelle: 22. Juli 2017

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TestsiegerHecht Balkenmäher

Hecht 587
Schnittbreite 87 cm
inkl. Winterkit (Schneeräumfunktion)
Geländeprofil-Räder
schnell zu reinigen
einfache Wartung
Verarbeitung:4.9 Stars
Handhabung:4.9 Stars
Leistung:4.8 Stars
Preis:4.9 Stars
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AL-KO BM 875 II Balkenmäher

AL-KO
Gute Schnittleistung
Rasenflächen bis 1.000 m²
höhenverstellbar
Niedriger Schwerpunkt
Verarbeitung:4.7 Stars
Handhabung:4.7 Stars
Leistung:4.8 Stars
Preis:4.3 Stars
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Balkenmäher gelten als äußerst praktische Geräte für unebenes Gelände. Angesichts der Vielzahl an verschiedenen Geräten sollten Gartenbesitzer, die einen Balkenmäher kaufen möchten, sollten allerdings im Vorfeld einen Balkenmäher Test zu Rate ziehen, um einen soliden Balkenmäher Vergleich zu bekommen. Denn das Gerät, das sich für einen Gartenbesitzer als bester Balkenmäher erweist, kann für einen anderen Balkenbesitzer eine eher schlechte Wahl sein.

Wer benötigt einen Balkenmäher?

Balkenmäher sind vor allem bei Gartenbesitzern gefragt, die stämmige Kräuter und wildes Gras auf unebenem Gelände entfernen möchten. Damit diese Arbeit nicht zur Qual wird, benötigen sie ein kräftiges Gerät. Ob sich im individuellen Fall ein handbetriebener Mäher empfiehlt oder doch besser ein Gerät mit kräftigem Motor gewählt wird – diese Modelle lassen sich an Steilstellen oft nicht so gut navigieren – kann der Gartenbesitzer durch einen Balkenmäher Test erfahren.

Das markante Merkmal eines Balkenmähers ist – wie der Name schon sagt – ein großer Mähbalken. Dennoch unterscheiden sich die diversen Modelle verschiedener Hersteller deutlich voneinander. Um die richtige Kaufentscheidung zu treffen, empfiehlt es sich deshalb, einen Balkenmäher Test zu Rate zu ziehen. Hier kann sich der künftige Besitzer detailliert über die besonderen Eigenschaften der diversen Modelle informieren.

So ist der Balkenmäher entstanden

Um das Mähgut effektiv zu zerkleinern, wurden schon vor etwa 2.000 Jahren besonders gelungene Formen von Schneidewerkzeugen genutzt. So berichtet Plinius der Ältere beispielsweise, dass die Gallier ein Schneidgerät aus Metall benutzten, welches den modernen Balkenmähern zumindest vom grundlegenden Aufbau her äußerst nahekommt. So ist auch eine Abbildung der frühesten Balkenmäher erhalten geblieben. Darauf ist ein Gerät dargestellt, welches von einem Landarbeiter geschoben wird. Abgesehen vom fehlenden Motor ähnelt dieses modernen Geräten zum Verwechseln: An der Front des Gerätes war ein großer Balken mit einer größeren Reihe an Greifzähnen, die sichelförmig aneinandergereiht waren, angebracht.

Jedoch wurde bis ins 18. Jahrhundert hinein mit diesen Geräten lediglich Korn gemäht. Die Entwicklung der modernen Balkenmäher wurde maßgeblich durch den Priester Cyrus Hall McCormicks geprägt, der einen Balkenmäher für die Landwirtschaft entworfen hatte. Er taufte das erste Balkengerät auf den Namen Virginia Reaper. Jedoch wurde dieses zunächst ebenfalls ausschließlich in der Landarbeit verwendet. Nachdem die Geräte mit immer schärferen Klingen ausgestattet worden, konnte damit bald auch Rasen geschnitten werden. Zuerst wurden Balkenmäher in den großen Parks und Gärten von New York, San Francisco und Chicago eingesetzt. Diese frühen Balkenmäher konnten sich in Europa jedoch nicht durchsetzen, obwohl bereits 1851 in London eine Maschine präsentiert wurde, mit der Gras gemäht werden konnte. Ein Grund dafür, warum sich die Geräte nicht durchsetzen konnten, war der anfänglich äußerst hohe Preis der Geräte.

Erst in den frühen 1920er Jahren war die Technik so weit fortgeschritten, dass die Balkenmäher auch mit einem Motor ausgestattet werden konnten. So konzipierte der Bauernsohn Jacob Fahrni in diesen Jahren das erste Gerät, welches mit einem Motor ausgestattet war. Seine Motivation: Er wollte eine effektivere Methode finden, um kleine Almwiesen mähen zu können.

Die Balkenmäher, die auch vom Gewicht her immer leichter wurden, verbreiteten sich ab den 1950er Jahren vor allem im Alpenraum. Erst später wurden Balkenmäher zu einem Massenprodukt, welches vorwiegend in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben verwendet wurde. Heute gehören Balkenmäher hingegen auch für viele Gartenbesitzer zum Standardwerkzeug.

In welchem Gelände lohnt sich ein Balkenmäher?

Während der Balkenmäher in kleinen Gärten nicht unbedingt benötigt wird, entfaltet er auf großen Grünflächen – insbesondere, wenn es sich um unebenes Gelände handelt – seine volle Kraft. Selbst große Wiesen lassen sich mit einem Balkenmäher schnell und effektiv mähen. Während des Mähens entfernt der Balkenmäher neben dem Gras auch die wilden Kräuter, die andere Mäher oft nicht erfassen. Balkenmäher eignen sich aber auch für große Gärten, in welchen der Rasen nur unregelmäßig geschnitten wird. Und gerade hier erweisen sich Balkenmäher als wesentlich beweglicher als andere Geräte.

Auf einem unebenen Untergrund lässt sich ein guter Balkenmäher sogar wesentlich besser bewegen als andere Mäher. Selbst an Hängen, an welchen andere Geräte umkippen würden, lassen sich Balkenmäher problemlos einsetzen.

Eigenschaften

Seitdem die ersten Balkenmäher in den 1950er Jahren mit Motoren ausgestattet wurden, hat sich deren Leistung kontinuierlich gesteigert. Die modernen Geräte erbringen beispielsweise eine Leistung von einem bis 3,3 PS.

Anders als bei anderen Mähern, wo lediglich ein Messer rotiert, sind Balkenmäher mit einem äußerst effektiven Messerwerk ausgestattet, welches an einem Balken angebracht ist. Durch diese besondere Form des Mähers kann auch hochgewachsenes Gras problemlos erfasst und geschnitten werden. Bei den meisten Balkenmähern kann die Höhe des Mähwerks individuell durch den Benutzer eingestellt werden, sodass der Besitzer genau bestimmen kann, welche Höhe der Rasen haben soll.

Die Energie, die in den Motoren erzeugt wird, treibt bei einem Balkenmäher übrigens auch die Räder an. Moderne Balkenmäher sind mit einem Vorwärtsgang ausgestattet, durch welchen die Räder kontinuierlich bewegt werden, weshalb sich die Mäher auch bequem über unwegsames Gelände steuern lassen.

Zahlreiche Geräte bieten außerdem die Möglichkeit, dass das Mähwerk abgekoppelt werden kann. Dafür können die Balkenmäher mit anderen Komponenten ausgestattet werden. Bei zahlreichen Herstellern sind beispielsweise Pflüge oder Schneepflüge im Programm enthalten. Das bietet dem Besitzer die Möglichkeit, dass er den Balkenmäher auch für andere Arbeiten nutzen kann.

Die Vorteile

Wer sich nach dem Balkenmäher Test für ein leistungsstarkes Gerät entscheidet, kann damit nicht nur den Rasen, sondern auch Unrat und dicke Wildkräuter schneiden. Und auch dickeres Mähgut stellt für einen Balkenmäher kein Problem dar. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein Balkenmäher beim Schneiden äußerst schonend vorgeht, sodass das Wurzelwerk nicht beschädigt wird. Und das Beste: Weil der Balken eine äußerst große Schnittbreite möglich macht, können auch Flächen mit einer Größe von mehreren hundert Quadratmetern gemäht werden.

Darüber hinaus zeichnen sich Balkenmäher durch eine äußerst lange Lebensdauer aus. Weil sich die Wartung zudem äußerst schnell und einfach durchführen lässt, gelten die Geräte als besonders pflegeleicht.

So werden die Geräte gepflegt und gewartet

Zwar verschmutzen Balkenmäher relativ schnell, allerdings lassen sich das Ober- und das Untermesser der Geräte äußerst rasch reinigen. Der Schmutz sollte übrigens unmittelbar nach jedem Einsatz entfernt werden. Der Grund: In den Messern können sich möglicherweise dünne Halme, feuchte Erde und kleine Blätter zu einem Brei vermischen, der sich nur noch schwer entfernen lässt, sobald er erst einmal angetrocknet ist.

Im Lauf der Zeit sind darüber hinaus weitere Wartungsarbeiten notwendig. So müssen die Messer abgebaut und geschliffen werden, sobald das Schnittbild unsauber wird. Alternativ können sie auch ausgetauscht werden, nachdem zahlreiche Hersteller neue Schneidewerkzeuge über ihren Ersatzteilservice anbieten.

Zudem müssen die Besitzer regelmäßig das Führungsspiel des Balkens überprüfen. Gegebenenfalls ist auch eine Neujustierung notwendig. Welche Arbeitsschritte dafür durchgeführt werden müssen, ist in den Bedienungsanleitungen erläutert. Denn diese unterscheiden sich von Modell zu Modell.

Bevor der Balkenmäher in Betrieb genommen wird, empfiehlt es sich, die Messer mit Schmierfett zu behandeln. Dies stellt den besten Schutz vor Korrosion dar. Geschieht das nicht, besteht die Gefahr, dass die beweglichen Elemente zu schnell verschleißen.

Nach welchen Kriterien werden Balkenmäher getestet?

Die Tester informieren sich zunächst über die Leistungsdaten, die von den Herstellern angegeben werden. Schließlich sollen die später überprüft werden. Auch die Verpackung spielt für die Bewertung eine Rolle, denn überzeugen können eigentlich nur Produkte, die auch lange Transportwege unbeschadet überstehen können.

Im nächsten Schritt wird die Anleitung bewertet. Bei diesem Kriterium Punkten vor allem Hersteller, welche die Funktionen der Geräte mit Fotos oder Grafiken aufschlussreich erläutern.

Untersucht werden natürlich auch die Komponenten, die im Lieferumfang enthalten sind. Denn einige Komponenten müssen vor der Inbetriebnahme montiert werden. Je leichter das für den Besitzer möglich ist, umso besser werden die Modelle unter diesem Kriterium bewertet.

Vor dem eigentlichen Praxistest wird zudem die Verarbeitung des Balkenmähers überprüft. Ein wichtiges Kriterium im Praxistest besteht unter anderem darin, wie komfortabel die Bedienung des Gerätes ist. Hier spielt jedoch nicht nur der Bedienkomfort, sondern auch das Schnittbild eine wichtige Rolle. Ein weiteres Kriterium besteht darin, wie schnell und einfach sich die anschließenden Wartungsarbeiten durchführen lassen, die nach jedem Arbeitsgang notwendig sind.

Testsieger
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