Zirkulationspumpe Test

Stand der Tabelle: 10. Dezember 2018

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1
TestsiegerWilo Trinkwassser- Zirkulationspumpe Star-Z PN

Wilo
geeignet für 1-Familienhaus
Nassläufer-Ausführung
blockierstromfester Synchronmotor
Wärmedämmschale
Rückschlagventil
Verarbeitung:4.9 Stars
Leistung:4.8 Stars
Preis:4.5 Stars
Amazon
2
Delta TWP Zirkulationspumpe

Delta TWP
3 Leistungsstufen
geeignet für Ein- und Zweifamilienhäuser
niedriger Energieverbrauch
One Touch Bedienung
Verarbeitung:4.5 Stars
Leistung:4.6 Stars
Preis:4.7 Stars
Amazon
3
PreistippWilo Star Nova Zirkulationspumpe

Wilo Star Nova
Trinkwasser geeignet
Schutzart IP 42
blockierstromfester Synchronmotor
Wärmedämmschale
Rückschlagventil
Verarbeitung:4.5 Stars
Leistung:4.4 Stars
Preis:4.8 Stars
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Eine Zirkulationspumpe wird mit Strom betrieben und dient dazu, das bereits erwärmte Wasser in Hauswasserleitungen umzuwälzen. Auf diese Weise steht zu jeder Zeit an jedem Wasserhahn im Haus warmes Wasser bereit. Ohne diese Zirkulation würde das in der Leitung stehende Wasser abkühlen und wenn man einen Hahn öffnet, würde man zunächst kaltes Wasser erhalten, bis das warme Wasser dann allmählich nachfliest. Durch die Zirkulationspumpe kann warmes Wasser auch an solchen Abnahmestellen sofort zur Verfügung stehen, die räumlich weit entfernt von der Heizstelle liegen. Außer Bequemlichkeit für den Benutzer dienen diese Pumpen jedoch auch noch einem anderen Zweck. Ist eine gleichbleibende Temperatur in den Rohrleitungen gegeben, so kommt es zu einer sogenannten thermischen Desinfektion und die Bildung von verschiedenen Keimen kann verhindert werden. Wenn man sich eine neue Zirkulationspumpe anschaffen möchte, rentiert es sich, zunächst einmal einen Zirkulationspumpe Test zu studieren. Auf diese Weise kann man sich über die unterschiedlichen Eigenschaften und Kapazitäten der einzelnen Modelle entscheiden und die beste Pumpe für das eigene Haus finden. Neben Qualität und Funktionalität kann man natürlich im Test auch einen Preisvergleich vornehmen. So ist es oft möglich, eine Pumpe zu finden, die den eigenen Notwendigkeiten vollkommen entspricht und außerdem zu einem günstigen Preis angeboten wird.

Zirkulationspumpenwechsel lohnt

Alte Zirkulationspumpen haben oft einen sehr hohen Stromverbrauch, was bei den heutigen Strompreisen natürlich ein großer Nachteil ist. Deshalb lohnt es sich, einmal zu überprüfen, welchen Stromverbrauch eine vor längerer Zeit installierte Zirkulationspumpe im Haus aufweist. Oft wird man feststellen, dass der Verbrauch bei mehr als 80 Watt liegen kann. Die alten Modelle lassen sich auch nicht auf bestimmte Zeiten steuern, so dass die Stromabnahme konstant ist und nicht gedrosselt werden kann. Neue Zirkulationspumpen weisen hingegen einen sehr viel geringeren Stromverbrauch auf. Zusätzlich können sie über Zeituhren so gesteuert werden, dass das warme Wasser nur zu bestimmten Zeiten zur Verfügung gestellt wird. Geschieht dies zu Zeiten, die über den Tag verteilt sind, so kühlen auch die Rohrleitungen nicht aus. Durch die Stromkosten Ersparnis, die man durch den Wechsel zu einer modernen Pumpe und die Installation einer Pumpensteuerung erzielt, amortisieren sich Anschaffung und Installationskosten in den meisten Fällen bereits innerhalb kurzer Zeit. Deshalb ist es nicht nur für Bauherren interessant, einen Zirkulationspumpe Test einzusehen, um eine Pumpe für ihren Neubau zu finden. Auch langjährige Hausbesitzer profitieren davon, die richtige neue Pumpe anzuschaffen.

Die verschiedene Typen

Vergleicht man die einzelnen Modelle im Zirkulationspumpe Test, so wird man feststellen, dass sich die Modelle häufig durch unterschiedliche Konstruktionsmerkmale auszeichnen. Bei der Betrachtung von einem Zirkulationspumpe Test sollte man besonders auf die wichtigsten Komponenten dieser Pumpen achten. Die Zirkulationspumpe sollte mit einem Temperatursensor ausgestattet sein. Dieser misst die Rücklauftemperatur des Wassers und aktiviert die Zirkulationspumpe, wenn diese Temperatur unter einen gewissen Wert fällt. Dieser Wert kann auf 50 oder 60 Grad Celsius eingestellt werden.
Wer Strom sparen möchte, sollte auch darauf Wert legen, dass die Zirkulationspumpe mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet ist. Mit dieser Uhr kann man die Pumpe nur zu solchen Zeiten laufen lassen, wenn im Haushalt typischer Weise warmes Wasser gebraucht wird. Auf diese Weise läuft die Pumpe nur über bestimmte Zeiträume über den Tag und verbraucht entsprechend weniger Strom. Ohne eine solche Steuerung läuft die Zirkulationspumpe rund um die Uhr. Darum gehört die Zeitschaltuhr auch zu den wichtigsten Merkmalen für eine moderne Pumpe.
Die meisten Zirkulationspumpen mit einer niedrigen oder mittleren Leistungskraft können an eine normale Haushaltssteckdose von 230 Volt angeschlossen werden. Diese Pumpen sind für Einfamilienhäuser konzipiert und erbringen für diese auch eine ausreichende Pumpe. Wer jedoch nach einer zirkulationspumpe für ein Mehrfamilienhaus sucht, braucht ein Gerät mit einer wesentlich höheren Leistungsfähigkeit. Diese Pumpen brauchen oft einen Stromanschluss von 400 Volt. Deshalb sollte man sich darüber informieren, mit welchen Strom die Pumpen gespeist werden, die man in nähere Wahl zum Kauf in Betracht gezogen hat. Möchte man eine 400 Volt Pumpe kaufen gilt es, zunächst nachzuprüfen, ob dieser Strom im Haus zur Verfügung steht. Ist ein Starkstromanschluss vorhanden, so steht der Installation der Pumpe nichts im Wege.

Routine zur Desinfektion des Trinkwasserspeichers

Einige Pumpen sehen einen speziellen Ablauf zur Infektion des Trinkwasserspeichers und der Rohrleitungen vor. Dabei wird die Betriebstemperatur einmal in der Woche, meistens über Nacht, auf 70 Grad Celsius erhöht. Dieser Ablauf findet unabhängig von der Zeitschaltung ab. Eine Zirkulationspumpe mit einer solchen Einrichtung bietet einen ausgezeichneten Schutz gegen Legionellen, die sich in Trinkwasserleitungen ansammeln können. Bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad Celsius finden diese Stäbchenbakterien ideale Vermehrungsbedingungen. Liegen die Temperaturen des Wassers jedoch bei 60 Grad Celsius oder darüber, sterben die Bakterien ab. Deshalb ist die wöchentliche Erhitzung auf 70 Grad Celsius auch eine ideale Maßnahme, um das Leitungssystem bakterienfrei zu halten.

Intelligente Zirkulationspumpen

Einige Hersteller haben heute intelligente Zirkulationspumpen entwickelt, die sich den Verbrauchsgewohnheiten ihrer Umgebung automatisch anpassen können. Hat sich die Pupe an ein regelmäßiges Verbrauchsmuster im Haushalt gewöhnt, so hält sie zu diesen Zeiten stets warmes Wasser an jeder Abnahmestelle bereit, während sie zu anderen Zeiten nicht aktiv ist. So kann man automatisch Strom sparen, ohne dass man dazu eine Zeituhr selbst programmieren muss.

Nass-oder Trockenläuferpumpe wählen

Bei den Zirkulationspumpen unterscheidet man zwei grundsätzliche Typen. Trockenläufer und Nassläufer. Die Auswahl für die passende Pumpe für das eigene Haus fällt in der Regel relativ leicht, da sich beide Typen durch verschiedene Einsatzgebiete auszeichnen. Dies Nassläufer sind ruhig und sin daher ausgezeichnet für Wohnbereiche. Außerdem werden diese Pumpen in der Regel nur dort eingesetzt, wo keine hohe Leistung erforderlich ist. Die Trockenläufer Pumpen andererseits finden ihren Einsatz dort, wo hohe Leistungen erforderlich sind. Sie können dort, wo höhe Förderströme bestehen, auf perfekte Weise eingesetzt werden. Während die Trockenläufer Pumpen mit Luft gekühlt werden, besteht die Kühlung der Nassläufer aus dem Wasser in der Leitung. Darum laufen sie auch viel leiser, als die Trockenläufer.

Egal für welchen Pumpentyp man sich entscheidet, sollte man immer auf erstklassige Materialien Wert legen, um eine lange Lebensdauer der Pumpe zu garantieren. Ein Messing Gehäuse sowie Laufräder und Welle aus Edelstahl garantieren, dass die Pumpe lange funktionstüchtig bleibt. Deshalb empfiehlt es sich auch, die Pumpe nicht in erster Linie nach dem anschaffungspreis zu bewerten, sondern vielmehr das Energiesparpotential und die Qualität zu prüfen. In den meisten Fällen machen Kunden mit Zirkulationspumpen bekannter Hersteller bessere Erfahrungen, als mit Billigimporten. Diese Qualitätspumpen erweisen sich als langlebiger und zuverlässiger. Darum lohnt es, bei den Testergebnissen auch einen Blick auf den Hersteller zu werfen und gegebenenfalls über diesen im Internet noch weitere Informationen einzuholen.

Wann ist der Einbau einer Zirkulationspumpe sinnvoll?

Bei der Warmwasserversorgung im eigenen Haus kommt es häufig zu einem Problem. Die Heizung und der Warmwasserspeicher des Hauses sind im Keller untergebracht, doch die Bäder liegen im ersten Stock. Dreht man also beispielsweise zum Duschen im Bad den Warmwasserhahn an, so kommt zunächst kaltes Wasser. Es ist nicht nur ein Zeitverlust, warten zu müssen, bis das warme Wasser endlich den Wasserhahn erreicht. Wertvolles Trinkwasser läuft sinnlos in den Abfluss, während man auf das warme Wasser wartet und schlägt sich negativ auf der Wasserrechnung nieder. Eine Zirkulationspumpe hält warmes Wasser konstant in der Leitung, so dass es sofort zur Verfügung steht, wenn man den Warmwasserhahn aufdreht. Deshalb ist eine Zirkulationspumpe praktisch auch in jedem Haus eine Bereicherung, zum einen wegen dem erhöhten Komfort und zum anderen, um Wasser zu sparen.

Bei einem Neubau gestaltet sich der Einbau einer Zirkulationspumpe vollkommen unproblematisch. Eine solche Pumpe kann jedoch auch nachträglich eingebaut werden. In solchen Fällen ist es sinnvoll, sich von einem Installateur beraten zu lassen, welcher Pumpentyp am besten geeignet ist und welcher Aufwand notwendig ist, um eine solche Pumpe in das Hauswassersystem einzupassen. Ein idealer Zeitpunkt, um das Wassersystem mit einer solchen Pumpe nachzurüsten, ist beispielsweise bei einer Altbausanierung, da ohnehin umfangreiche Arbeiten vorgenommen werden, die meist auch die Wasserleitungen betreffen. Ist jedoch ein älteres Modell bereits vorhanden, das gegen eine neue, energieeffizientere Pumpe ausgetauscht werden soll, so gestaltet sich der Wechsel bei den meisten Pumpen recht einfach.