Zanderrute Test

Stand der Tabelle: 21. August 2017

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Testsieger

Quantum
Top Verarbeitung
Angelrutenlänge: 2.65 m
Stromwirbel geeignet
geeignet bis 90 kg
Verarbeitung:4.9 Stars
Elastik:4.7 Stars
Gewicht:4.8 Stars
Preis:4.5 Stars
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Der Zander ist einer der beliebtesten und auch schmackhaftesten Speisefische, den man in heimischen Gewässern findet. Deshalb setzen viele Angler sich den Zander auch zum Zielfisch. Der Zander gehört zur Familie der Barsche und ist innerhalb dieser Gruppe der größte Fisch. Als Raubfisch bevorzugt er bei der Nahrungsaufnahme Stinte, Krebse und andere Kleintiere. Um Zander erfolgreich zu fischen, benötigt der Angler eine Spezialausrüstung, deren Herzstück eine gute Zanderrute ist.

Auf dem Markt werden zahlreiche Zanderruten angeboten, doch nicht alle Ruten sind gleichermaßen gut für diesen kräftigen Fisch geeignet. Im Test kann man sich einmal darüber informieren, welche Zanderruten die besten Eigenschaften aufweisen und zum Kauf empfohlen werden.

Spitzenaktion – wichtigstes Merkmal der Zanderrute

Der Biss des Zanders ist anders, als beispielsweise beim Hecht. Der Zander öffnet das Maul kurz vor der Beute, um diese zu inhalieren. Trotz seiner Gefräßigkeit ist der Zander ein vorsichtiger Fisch und kann den Köder blitzschnell wieder ausspucken, wenn er Verdacht schöpft. Daher ist die Spitzenaktion der Rute von größter Bedeutung, so dass der Angler ein optimales Gefühl hat und den Biss sofort erspüren kann. Die Spitze der Rute sollte feinfühlig genug sein, so dass sie dem Angler beim Jiggen anzeigt, wann der Köder auf dem Grund aufsetzt.

Eine starke Zanderrute für den Kampf

Der Zander erreicht im Durchschnitt eine Länge von 40 bis 50 Zentimetern. Es gibt jedoch auch Exemplare, die über einen Meter lang werden. Solche Fische können zwischen 12 und 19 kg wiegen. Geht der Zander an die Angel, so liefert er einen heftigen Kampf, wenn auch nur über einen kurzen Zeitraum. Deshalb muss die Zanderrute kräftig sein, so dass der Widerstand des schweren Fisches gebrochen werden kann. Die Zanderrute muss über ein kräftiges Rückgrat verfügen, da beim Angeln dieses Fisches ein harter Anschlag beim Biss notwendig ist. Das Maul des Zanders ist knochig und Hart, so dass man nur mit einem harten Anschlag einen festen Biss erzielen kann. Zanderruten werden als Teleskopruten oder Steckruten angeboten. Die Steckruten haben den Vorteil, dass sie über eine größere Kraftreserve im Blank verfügen.

Das beste Material

Zanderruten können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein, die natürlich auch einen Einfluss auf den Preis haben. Man findet die folgenden Ruten:

  • Aus verstärktem Kunststoff
  • Aus Glasfiber
  • Aus Kohlefiber

Beim Kauf einer Zanderrute sollte man sich nicht vom Preis leiten lassen. Im Test hat sich gezeigt, dass billige Zanderruten oft aus minderwertigem Kunststoff hergestellt sind und der Belastung beim Zander Angeln nicht standhalten können. Ruten aus Glasfaser sind flexibel und sehr haltbar. Eine solche Angel eignet sich gut, wenn man Zander fischen will. Sie weist jedoch auch einen Nachtteil auf. Eine solche Rute ist recht schwer und die Arme des Anglers ermüden schnell, wenn die Rute beim Jiggen über Stunden hinaus in der Hand geführt wird. Darum werden im Test auch regelmäßig die Ruten aus Kohlefiber am höchsten bewertet. Sie sind leicht und zeichnen sich dennoch durch eine hohe Stabilität aus, die für den Kampf mit dem Zander perfekt geeignet ist. Diese Ruten liegen meistens in einem höheren Preissegment. Dafür hat man jedoch über Jahre Freude an der Angel, so dass sich die Anschaffung für den passionierten Angler auf jeden Fall lohnt.

Langer oder kurzer Griff

Wenn eine Zanderrute Gekauft wird, macht sich der Angler oft zu wenig Gedanken über den Griff. Dieser ist beim Angeln jedoch ein wichtiges Element, der auch auf den Erfolg beim Fischen Einfluss nimmt. Im Test werden hauptsächlich Zanderruten mit einem langen Griff empfohlen. Ein solcher Griff weist drei Vorteile auf. Zunächst einmal liegt der lange Griff besser in der Hand. Das ist wichtig, da man beim Zander Angeln die Rute oft den ganzen Tag lang in der Hand hält. Des Weiteren kann man mit dem langen Griff beim Anschlag schneller sein. Oft kann schon ein Sekundenbruchteil dafür entscheidend sein, ob man einen erfolgreichen Drill oder einen Fehl Biss erzielt. Außerdem kann man mit dem langen Griff, nach dem Prinzip der Hebelwirkung, einen härteren Anschlag leisten. Auch das Material des Griffs ist ausschlaggebend bei der Wahl der perfekten Zanderrute. Auch mit nassen Händen sollte der Griff natürlich jederzeit fest in der Hand liegen. Dafür empfiehlt sich ein Griff aus Kork oder auch aus modernen Materialien wie Eva Gummi.

Auf gute Beringung achten

Bei jeder Angel und somit auch bei der Zanderrute ist eine gute Beringung wichtig. Mit einer guten Schnur stellt man die Verbindung zum Köder dar und sollte deshalb möglichst auf ganz glatte Ringe zur Schnurführung achten, mit denen die Schnur nicht beschädigt werden kann. Beim Zander Angeln werden die Ringe stark beansprucht. Darum sollte man nicht nur auf harte, glatte Ringe Wert legen, sondern sich auch die Wicklung einmal näher betrachten. Diese sollte festgebunden und gut lackiert sein, so dass sich dir Ringe nicht schon nach einigen Wochen zu lösen beginnen.

Fazit

Wer sich vorgenommen hat, Zander zu angeln, sollte sich eine Rute anschaffen, die zu diesem Zweck geeignet ist. Eine gute Zanderrute zu finden, ist oft nicht ganz einfach, da auf dem Markt viele verschiedene Modelle angeboten werden. Ein Test kann dabei helfen, die passende Rute für den eigenen Bedarf zu finden. Besonders sollte man beim Kauf der Zanderrute auf ein kräftiges Rückgrat und eine gute Spitzenaktion achten. So ist es möglich, mit einem schnellen, harten Anschlag einen erfolgreichen Drill auszuführen. Eine gute Rute ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg beim Zander Fischen. Deshalb sollte man auch nicht auf den Preis achten, sondern vielmehr eine Rute vorziehen, die gute Testergebnisse erzielt hat.